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Forscher haben eine empfindliche elektronische Nase gebaut, die Pestizide und Nervengase in sehr geringer Konzentration erkennen kann; eine Entwicklung, die zum Beispiel für die frühzeitige Entdeckung von Lungenkrebs und Multiple Sklerose (MS) helfen könnte.

Die bekannteste elektronische Nase ist der Breathanalyser. Wenn Autofahrer in das Gerät atmen, misst ein chemischer Sensor die Menge an Alkohol im Atem. Diese chemische Reaktion wird dann in ein elektronisches Signal umgewandelt, das den Polizeibeamten ermöglicht das Ergebnis direkt abzulesen.

Alkohol ist leicht zu erkennen, da die chemische Reaktion sehr spezifisch ist und die Konzentration des Messgases relativ hoch. Aber viele andere Gase sind komplexe Mischungen von Molekülen in sehr niedrigen Konzentrationen. Diese sensiblen elektronischen Nasen zu entwickeln, ist demnach eine ziemliche Herausforderung. Jetzt haben Forscher von der KU Leuven in Belgien eine sehr empfindliche elektronische Nase gebaut.

“Die Konzentrationen mit denen wir es zu tun haben sind äußerst gering: ein Tropfen Wasser in einem olympischen Schwimmbecken”, fügte er anschaulich hinzu.

Ein anderer Anwendungsbereich für eine solche elektronische Nase könnte z.B. die Produkterkennung sein, wobei das Gerät einem signalisiert, ob Lebensmittel noch gut sind.

Die Zukunft sieht doch vielversprechend aus! Eure Franziska

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