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Für die 12. Biennale von Havanna stellt der bekannte Künstler Peter de Cupere seine unkonventionelle Arbeit “The Smell of a Stranger” vor… Und diese Arbeit könnte die am meist diskutierte Show der Biennale sein! Es ist nicht nur eine olfaktorische Arbeit, sondern auch eine extrem innovative technologische Forschungsarbeit über die Zukunft unseres Planeten. Darüber hinaus hat sie auch eine politische Aussage: nämlich einen kleinen Scherz in Hinsicht der Öffnung der kubanischen Grenzen zu der USA.

Smell of a stranger 2

Durch “Scent Engineering” verändert der Künstler den Duft von 9 lokalen kubanischen Pflanzen und Blumen. Peter entschied sich vor allem diese Arbeit in Kuba zu präsentieren, weil Kuba immer noch ein schönes makelloses Wildleben hat. Vor zwei Jahren ging er gemeinsam mit Kuratorin Sara Alonso Gómez, Bruno Devos und einem Aroma-Spezialisten der kubanischen Armee auf einen Erkundungsfahrt in den Wald, um neue Düfte zu entdecken.

Smell of a stranger

Zurück zur Ausstellung. Wenn man sich beugt, um eine Blume zu riechen, erwartet man in der Regel einen ziemlich blumigen Duft. Aber das ist nicht, wie Peter es sah!!! Denn man riecht tatsächlich Gerüche, die Bilder von toten Tieren, Sperma, unausweichlichem Rauch oder fauligen Müllhaufen hervorrufen…

Das ist genau die Intention seines Statements ‘The Smell of a Stranger’: die Kubaner sollen über ihre Zukunft nachdenken, jetzt, wo die Grenzen zu den Vereinigten Staaten geöffnet sind.

Schöne Grüße aus Rom, eure Franziska

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